Vernünftiges Radfahren in den Feiertagen im Mai und Juni

Fahrrad - Drogen - Alkohol

Bekanntermaßen werden die Feiertage nicht nur für den jeweiligen Zweck, sondern, je nach Wetterlage für die eine oder andere Outdooraktivität genutzt.

Nicht erst seit dem Boom auf Elektroräder ist der Drahtesel dabei eines der beliebtesten Fortbewegungsmittel.

Im Jahr 2020 verzeichnete das Statistische Bundesamt an Christi Himmelfahrt beispielsweise 648 Fahrradunfälle mit Personenschäden. 2021traten an diesem Tag auf Grund des überwiegend schlechten Wetters im Mai keine solchen Auffälligkeiten auf. Unfallursachen sind neben der mangelnden Beherrschbarkeit von Elektrorädern auch der Genuss von Alkohol, Drogen oder anderen berauschenden Mitteln. Hinzukommt, dass viele, von zwei Jahren Pandemie erdrückt, wieder Versäumtes nachholen möchten.

Zur Gesetzeslage:

Radfahrende, die mit mindestens 1,6 Promille auf dem Fahrrad unterwegs sind, begehen eine Straftat. Hierbei drohen Geldstrafen von mehreren Hundert Euro, ein Eintrag von 2 Punkten ins Fahreignungsregister oder sogar Freiheitsstrafen. Außerdem kann eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden. Sollte der oder die Radfahrende bei der MPU durchfallen, droht der Entzug der Fahrerlaubnis.

Aber Vorsicht: Auch Radfahrende, die wenigstens 0,3 Promille im Blut haben und zusätzlich Fahrauffälligkeiten aufweisen wie z.B. Schlangenlinien fahren oder gar einen Unfall verursachen, begehen ebenso eine Straftat. Entsprechend gelten die oben genannten Folgen.

Unser Motto: „Wer fährt, trinkt nicht & wer trinkt, fährt nicht!“

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