Statistik

Zahlen – Daten – Fakten

Infos zum Verkehrsunfallgeschehen in Baden-Württemberg 2019

Auf unseren Straßen wurden

  • 327.712 (Vorjahr 323.986) Verkehrsunfälle (+ 1,15%) registriert

Folgen

  • 437 Menschen (Vorjahr 440) verunglückten tödlich (- 0,6%)
  • 8.094 Menschen (Vorjahr 8.542) wurden schwer verletzt (+ 5,2%)
  • 38.685 Menschen (Vorjahr 39.572) wurden leicht verletzt (- 2,2%)

Fakten

Fast alle 20 Stunden verlor ein Mensch bei einem Verkehrsunfall sein Leben.

Motorrad

Bei etwa jedem vierten Verkehrstoten handelte es sich um einen Motorradnutzer.
94 tödlich Verunglückte (Vorjahr 101 tödlich Verunglückte = – 6,9%)
66,7% aller Motorradunfälle mit tödlichem Ausgang sind auf nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen.
16,7% aller Motorradunfälle mit tödlichem Ausgang sind auf falsches Überholen

 

LKW

Nahezu jeder vierte Unfalltote kam bei Unfällen mit einem LKW ums Leben.
14.884 LKW-Unfälle in 2019

Folgen
101 tödlich Verunglückte insgesamt (Vorjahr 104 tödlich Verunglückte = – 2,9%). Davon wurden 26 LKW-Nutzer getötet.
3.240 Leichtverletzte – davon 723 LKW-Nutzer
815 Schwerverletzte – davon 226 LKW-Nutzer

Von 220 tödlich verunglückten Pkw- und Lkw-Nutzern (Gurtpflichtige) hatte jeder Vierte keinen Sicherheitsgurt angelegt.

 

Fahrrad

Bei mehr als jedem sechsten Unfalltoten handelte es sich um einen Fahrradnutzer.
62 Fahradnutzer verunglückten tödlich (Vorjahr 68 = – 8,8%).
Bei 85,7% der tödlichen Fahrradunfälle war der Fahrradnutzer Verursacher.

Die Zahl der Fahrrad-Unfälle blieb gegenüber dem Vorjahr nahezu auf gleichem Niveau 11.440 (2018: 11.433).

Pedelec
Die Zahl der Pedelec-Unfälle stieg gegenüber dem Vorjahr um 28,5% auf 2.112 (2018: 1.643).
Jeder dritte getötete Fahrradnutzer war mit einem Pedelec (20 Getötete – Vorjahr 15 = + 25%) unterwegs.
Bei den Leichtverletzten lag die Zahl bei 1.357 und bei den Schwerverletzten 519.

Rund 2/3 der getöteten Fahrradnutzer trugen keinen Helm (43 der 62 tödlich Verunglückten).

 

E-Scooter

2019 trat die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung in Kraft, seither gehören auch die sogenannten E-Scooter zum Straßenbild in Großstädten.
75 Verkehrsunfälle mit Elekotrokleinstfahrzeugen wurden 2019 polizeilich registriert. Bei drei Viertel (58) dieser Unfälle sind Personen zu Schaden gekommen.

 

Unfälle mit Kindern

Die Zahl der verunglückten Kinder im Straßenverkehr beläuft sich auf 2.947. Schwerverletzt wurden 417 und leichtverletzt 2.520.
10 Kinder verloren ihr Leben (2018: 10) durch Verkehrsunfälle, davon 3 Kinder als Fahrzeuginsassen, 6 Kinder als Fußgänger und 1 Kind als Radfahrer.

 

Junge Fahrer

7.783 Junge Fahrer verunglückten im Straßenverkehr.

50 tödlich Verunglückte insgesamt.
6.514 Leichtverletzte und 1.219 Schwerverletzte

Bei 65,6% der tödlichen Verkehrsunfällen der Risikogruppe war Geschwindigkeit ursächlich. Bei 9,4% Verkehrstüchtigkeit und 4,7% die Vorfahrt.

Die Jungen Fahrer waren bei tödlichen Verkehrsunfällen zu 70,5% mit dem PKW beteiligt. Zu 17,9% mit motorisierten Zweirädern und zu 9,4% als Fußgänger.

 

Senioren

Der Anteil der Senioren an den gesamten tödlichen Verkehrsunfällen liegt bei 1/3.

6.016 Senioren (65+) verunglückten bei Verkehrsunfällen. Davon (75+) 2.971.

131 (65+) wurden tödlich verletzt. Daraus 94 im Alter 75+.

Die Hauptunfallursachen bei tödlichen Verkehrsunfällen

  • 28,3% Vorfahrt
  • 17,9% Geschwindigkeit
  • 15,1 Verkehrstüchtigkeit.

 

Weitere detailierte Informationen zur Verkehrsunfallstatistik erhalten Sie in den aufgelisteten Dokumenten…