Verkehrstüchtigkeit - die Voraussetzung für eine gute Fahrt:

 

Fit sein im Straßenverkehr heißt, den Anforderungen zur Bewältigung der unterschiedlichsten Aufgaben als Fahrzeugführer oder auch als Fußgänger gerecht zu werden. Den Führerschein erhält nur, wenn die Führerscheinstelle keinen Anlass hat, an der Fahreignung zu zweifeln. Normale körperliche Einschränkungen können durch Auflagen oder Bedingungen (z. B. Brille tragen, Fahrzeuge nur mit Automatikgetriebe) ausgeglichen werden.

Ganz anders sieht es aus, wenn die Fahrtüchtigkeit durch eigenes Verschulden während der Verkehrsteilnahme, etwa nach vorausgegangenem Alkohol- oder Drogenkonsum, der Einnahme bestimmter Medikamente oder durch Übermüdung beeinträchtigt ist. Hier muss man sich für den Verzicht zur Verkehrsteilnahme entscheiden.

Arge Aktuell
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Die Unfallzahlen belegen leider immer wieder die Verantwortungslosigkeit, mit der die eigene Fahrtüchtigkeit, oft zum Nachteil anderer, überschätzt wird.

Die Ursachen der Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit durch Medikamentenkonsum oder Müdigkeit sowie Unwohlsein durch Krankheit sind sehr individuell und müssen zunächst vom Betroffenen selbst beurteilt werden. Bei Verkehrskontrollen oder Beteiligung an einem Verkehrsunfall muss jedoch mit entsprechenden Fragen und Maßnahmen gerechnet werden, die bis zur vorläufigen Entziehung der Fahrerlaubnis reichen können.

Unsere Tipps können nur generelle Empfehlungen zur Vermeidung der Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit enthalten. Individuelle Fragen, insbesondere nach vorausgegangenem Fahrerlaubnisentzug wegen Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit, können nur die verantwortlichen Stellen beantworten, die mit dem Fall befasst sind (z. B. Führerscheinstellen). Fachvorträge zum Thema können bei der Aktionsgemeinschaft oder teilweise direkt bei den Aktionspartnern angefordert werden.