Kampagnen
Watch out - Augen auf die Straße Kampagne gegen Ablenkung am Steuer!  „Watch out – Augen auf die Straße“ – das gilt für alle Verkehrsteilnehmenden. Eine kurze Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr – und die Folgen können fatal sein. Viele kennen das: Jede/r zweite AutofahrerIn ist schon einmal durch Ablenkung in eine brenzlige Situation geraten. Du/Sie auch? Schütze dich/Schützen Sie sich selbst, lass dich/lassen Sie sich nicht ablenken, watch out! Darauf setzt die Kampagne des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg für junge Fahrerinnen und Fahrer unter www.watchout-bw.de. Angesprochen werden die Jugendlichen sowohl in der digitalen als auch in der realen Welt, mit Prävention durch Aufklärung. Die Kampagne wirbt mit einem Audiospot, der bei einem Online-Streamingdienst ausgestrahlt wird und auf www.watchout-bw.de für mehr Verkehrssicherheit. Zudem wird mit Info- und Werbematerial an Berufsschulen und Universitäten sowie mit Citycards in Cafés und Kneipen vor Ablenkung gewarnt. Für die Gewinner und Gewinnerinnen eines begleitenden studentischen Filmwettbewerbs zur Kampagne war der der Kampagne-Start am 14.04.2017 gleichzeitig Videopremiere. Ihr Video wird in den kommenden Wochen in den Sportstätten von baden-württembergischen Vereinen der Handball- und Fußballbundesligen ausgestrahlt. Verkehrsminister Winfried Hermann zeigte sich über die sportliche Unterstützung der Kampagne erfreut: „Durch die Ausstrahlung des Videos in den Stadien und Sporthallen können wir das Thema ‚Gefahr durch Ablenkung‘ einem großen Publikum präsentieren. So erreichen wir an einem einzigen Spieltag tausende ZuschauerInnen!“ Infos zum Thema Nur zwei Sekunden bei Tempo 50 aufs Handy zu blicken, bedeutet 28 Meter im Blindflug zurück zu legen, bei Tempo 100 entsprechen zwei Sekunden Ablenkung sogar über 50 Meter Blindflug. Laut Europäischem Verkehrssicherheitsrat steigt das Unfallrisiko durch das Schreiben von Text-nachrichten am Steuer um das 23-fache. Wer beim Fahren telefoniert, steigert das Risiko noch mehr und das Wählen während der Fahrt hebt das Risiko eines Verkehrsunfalles um das drei- bis sechsfache an. Auch wenn der Anteil der getöteten Jugendlichen im Straßenverkehr leicht gesunken ist, die jungen FahrerInnen bleiben eine Hauptunfallgruppe. Vielen ist die Gefahr, die von Smartphone und anderen Geräten ausgeht, nicht bewusst: 2016 wurden allein in Baden-Württemberg 58.866 Verstöße gegen das Handyverbot festgestellt. Die tatsächliche Zahl der Ver-stöße liegt vermutlich deutlich höher. Die aktuelle Kampagne ist Teil des Verkehrssicherheitskonzepts der Landesregierung. Das Ver- kehrssicherheitskonzept hat die Reduzierung der Zahl der Unfalltoten um 40 Prozent bis 2020 (auf Basis der Zahlen von 2010) zum Ziel. Die Landesregierung verfolgt die sogenannte „Vision Zero“, einen Straßenverkehr ohne Schwerletzte und Getötete. Begleitend werden regelmäßig Kampagnen für wechselnde Schwerpunkte unter den unfallauffälligen Zielgruppen umgesetzt. Unsere Themenseiten zum Thema „Ablenkung“ finden Sie hier:  Unsere Kampagne zu den Hauptunfallursachen junger Fahrerinnen und Fahrer finden Sie unter www.no-game-bw.de
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