Kampagnen
Tour de Schule Fahrradaktionstage – Radfahren, aber sicher!                                                                            Eine Kampagne an Schulen in Baden-Württemberg zur Förderung von Motorik und Radfahren Bild: fotolia.com Seit 2011 führt die actio vitalis GmbH mit TOUR de LÄNDLE -  Streckenplaner Gundolf Greule in Kooperation mit der EnBW, dem SWR, dem Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik (LIS), der Unfallkasse Baden-Württemberg und der landesweiten Verkehrssicherheitsaktion GIB ACHT IM VERKEHR diese Fahrradaktionstage mit ggf. weiteren Partnern durch. Mit einer Auswahl von Stationen zur Förderung der Motorik auf dem Fahrrad dienen die Fahrradaktionstage im Rahmen der Tour de Schule primär der Sicherheit auf dem Fahrrad und stellen eine ideale Ergänzung zum üblichen Bewegungsangebot der Schulen dar. Auf Tour vor der Tour -  die Tour de Schule wird jeweils im Zeitraum April bis Juli bis kurz vor Start der beliebten TOUR de LÄNDLE, veranstaltet von SWR und EnBW, an bis zu 50 Schulen in Baden- Württemberg angeboten. Die aktuellen Schultermine und weitere Informationen zu den schulischen Aktionstagen erfahren Sie unter www.tourdeschule.de Als Anerkennung für die Teilnahme erhalten alle Kinder eine Urkunde und verschiedene Werbepräsente beteiligter Unternehmen. Das Konzept Teile der Eltern betreuen die von Veranstalter ausgearbeiteten und angebotenen Fahrradstationen. Dies schafft eine sehr gute Bindung von Eltern zur Schule, den Lehrkräften und den Unterrichtsinhalten.   Eltern wissen, wie gut oder vielleicht weniger gut ihre Kinder in der Lage sind, motorisch mit dem Fahrrad umgehen zu können. Es erfolgt auf mehreren Ebenen (Lehrer, Eltern, Kinder) eine Sensibilisierung, wie wichtig das Thema „gut Radfahren können“ für die Sicherheit ist. Das Konzept von Gundolf Greule (Geschäftsführer der actio vitalis GmbH) für die Fahrradaktionstage orientiert sich an folgenden Ausgangsüberlegungen: Radfahren ist Familienaufgabe, die Schule liefert den Leitfaden. Es erfolgt kein sportlicher Leistungsvergleich und keine Bewertung. Ein generationenübergreifendes Zusammenwirken (Kinder/Lehrer/Eltern) ist selbstverständlich. Das Fahrradfahren ist Grundlage der Mobilität. Diese Fahrradaktionstage richten sich besonders an Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren. Nicht Wettbewerb oder Leistungsvergleiche sind ausschlaggebend, sondern die Verbesserung und das Üben der motorischen Geschicklichkeit und die Beherrschung des Fahrrades sind das erklärte Ziel. Ängste abbauen und Freude am verkehrssicheren Radfahren können durch einfache Fahrübungen erreicht werden. Wie wichtig dies ist, belegen wissenschaftliche Auswertungen. Entsprechende Untersuchungen führen den Nachweis, dass Defizite im motorischen Bereich zu Regelverstößen im Straßenverkehr führen und das Unfallrisiko steigern können. So könnten beispielsweise für das Unterlassen des Schulterblicks beim Abbiegen auch motorische Schwierigkeiten ursächlich sein. Diese motorischen Defizite können auf einen Wandel in der Gesellschaftsstruktur zurückzuführen sein, der sich zunehmend auch auf die motorische Entwicklung von Kindern auswirkt. Vergleiche des motorischen Entwicklungsstandes von Grundschülern belegen signifikante Unter-schiede zwischen den beiden Gruppen zu Ungunsten des aktuellen Entwicklungsstandes. Sie machen eine abnehmende motorische Kompetenz insbesondere von Kindern aus städtischer Umgebung deutlich. Mit einer weiteren Verschlechterung ist zu rechnen – dennoch nehmen die Kinder aktiv am Straßenverkehr teil, als Fußgänger und Radfahrer. Organisation/Planung (am Beispiel Fahrradaktionstage 2015 von bis zu 50 Schulen im Zeitraum 13.04. bis 24.07.2015) Durchführung während der normalen Unterrichtszeit von 08:00 bis 12.30 Uhr. Durch die Schulpflicht sind alle Kinder eingebunden. Zu diesem Tag müssen alle Kinder ihr eigenes Fahrrad mit zur Schule bringen. Je nach Anzahl der beteiligten Schüler werden im nahen Schonraum (Schulhof, Wiesengelände, sonstige freie Plätze in naher Umgebung) zwischen 8 und 15 Stationen aufgebaut. Mit Laufzetteln koordiniert wird jede Klasse von der Lehrerin / vom Lehrer an die Station gebracht. Ausgewählte Eltern weisen kurz in die Station ein (manche fahren auch selbst vor) – danach üben die Kinder an den einzelnen Stationen. Bei der Abschlussveranstaltung (ggf. mit Kurzstatements zu den wichtigsten Botschaften Fahrrad und Radhelm) mit allen Schülern erfolgt die Übergabe der Anerkennungen zur Teilnahme. Jeder ist Sieger, es gibt keine Verlierer! Die Kinder lernen im Sitzen und im Stehen zu fahren, das Gleichgewicht zu halten, Slalom fahren und Hindernissen geschickt auszuweichen. Dies sind Fertigkeiten, die man braucht, um sein Rad gut zu beherrschen und gleichzeitig die Umgebung im Blick zu haben. Auch das Fahrrad selbst wird unter die Lupe genommen: Wie heißen die verschiedenen Teile eines Zweirads? Wie pumpt man einen Reifen richtig auf, funktionieren die Bremsen auch und wie hoch muss der Sattel sein? An den Stationen werden jeweils unterschiedliche, kindgerechte Fahrübungen absolviert. Wichtig ist, dass dies nicht unter Druck geschieht, sondern das Kind entscheidet in der jeweiligen Situation selbstständig, ob und wie weit es gehen/fahren will. Ganz bewusst soll das Kind lernen, die Entscheidung (wie im Straßenverkehr) zu treffen: „Die Übung will ich machen oder ich steige ab und gehe“ – auch diese Entscheidung ist richtig und wünschenswert. Als Höhepunkt der Fahrradaktionstage findet jeweils eine kurze Tour mit allen Kindern unter Führung von Gundolf Greule rund um das Schulgelände statt. Dabei können die Kinder das verkehrsgerechte Fahren in einer großen Gruppe demonstrieren. Begleitende Pressearbeit Die Fahrradaktionstage werden durch umfangreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beworben, u. a. durch Pressemitteilungen, Werbeanzeigen in Printmedien, eine intensive Zusammenarbeit mit den beteiligten Schulen, Städten/Gemeinden und Unternehmen sowie die Präsenz im Internet und Beteiligung des Südwestrundfunks. Ansprechpartner / Gesamtleitung: Gundolf Greule Hauptstraße 17 75385 Bad Teinach-Zavelstein Fon: 07053-92235 / Fax: 07053-92236 www.actiovitalis.de - info@actiovitalis.de  Leistung Konzeption, sportwissenschaftliche fundierte Auswahl der motorischen Notwendigkeiten im Radfahren sowie Koordination mit den Partnern und Unterstützern. Auswahl der Schulen, Anschreiben und Information gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik sowie dem Kultusministerium. Vorbereitungstermin vor Ort sowie Durchführungstag vor Ort inkl. „Akquise“ der Eltern und Finanzierung.
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