Kampagnen
FahrFitnessCheck – mit Verantwortung mobil bleiben Das Programm zur Überprüfung Ihrer Pkw-Fahrfertigkeiten - von ADAC und Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V. Freiwillig und ohne Risiko für den Führerschein. Worum geht es? Der FahrFitnessCheck richtet sich an ältere, noch regelmäßig Auto fahrende Personen. Der FahrFitnessCheck bezieht sich auf das individuelle Fahrvermögen und die Fahrfertigkeit. Hier soll insbesondere Ihr persönliches Verbesserungspotenzial gefunden und aufgezeigt werden. Sie erhalten konkrete individuelle Trainingsempfehlungen. Und so funktioniert der FahrFitnessCheck: Terminvereinbarung und Vorgespräch. 45 Minuten Fahrt in Ihrem eigenen Auto mit einem selbstständigen, qualifizierten Fahrlehrer/ Moderator als Beifahrer. Gemeinsame intensive Auswertung der Fahrt und individuelle Beratung. Empfehlungen zu Ihrer weiteren Teilnahme am Straßenverkehr. Ansprechpartner für den FahrFitnessCheck ADAC Württemberg e.V. Denise Grigori Telefon: (0711) 28 00 151 E-Mail: denise.grigori@wtb.adac.de  Die Teilnahme an einem FahrFitnessCheck ist freiwillig. Das 90-minütige Programm kostet für ADAC- Mitglieder 49.- € - Nichtmitglieder zahlen 69.- € (unverbindliche Preisempfehlung / Stand 2014-2015). Infos zum Angebot Laut Statistischem Bundesamt sind lediglich 13 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden auf Autofahrer über 65 Jahre zurückzuführen. Bei einem Bevölkerungsanteil von 20 Prozent liegen Senioren damit weit unter dem Schnitt anderer Altersgruppen. Ältere Verkehrsteilnehmer besitzen lebenslange Erfahrung am Steuer und können laut ADAC altersbedingte Leistungseinbußen insbesondere durch Fahrroutine und Besonnenheit wettmachen. Dennoch empfiehlt der Club, regelmäßig die eigene Gesundheit und die Fahrfertigkeit überprüfen zu lassen. Ein Beitrag dazu sei der neue FahrFitnessCheck. Vorrangig geht es um eine begleitete Fahrprobe im eigenen Auto. Ein Fahrlehrer beobachtet dabei die Fahrfertigkeiten und das Verhalten des Teilnehmers im Straßenverkehr. Anschließend werden die Ergebnisse ausgewertet und der Teilnehmer wird individuell beraten. Diese freiwillige Fahrprobe soll dazu beitragen, Unsicherheiten auszuräumen und persönliche Verbesserungspotentiale aufzuzeigen. Zudem gibt der Fahrlehrer konkrete Lernempfehlungen sowie Tipps zu Autoausstattungen und modernen Assistenzsystemen, die das Autofahren erleichtern können. Startschuss am 06.10.2014 Für den FahrFitnessCheck haben der baden-württembergische Minister für Verkehr und Infrastruktur Winfried Hermann, der Vorstandsvorsitzende des ADAC Württemberg Dieter Roßkopf und der Vorsitzende des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg Jochen Klima am 6. Oktober 2014 in Leonberg den Startschuss gegeben. Mit dem neuen FahrFitnessCheck können ältere Verkehrsteilnehmer ab sofort auf freiwilliger Basis und ohne Risiko für den Führerschein ihre Fahrfertigkeiten überprüfen, erläuterte Dieter Roßkopf bei der Programm- Premiere auf der ADAC Verkehrsübungsanlage am Solitudering. Hier geht es nicht um einen medizinischen Nachweis der Fahrtauglichkeit. Eine Meldung an Behörden sei ausgeschlossen, erklärte der Vorstandsvorsitzende. Verkehrsminister Winfried Hermann: Durch rücksichtsvolles Verhalten und Umsicht können alle Verkehrsteilnehmer dafür sorgen, dass es auf den Straßen sicher zugeht. Dieses Angebot für ältere Menschen ist eine gute Gelegenheit die eigenen Fertigkeiten und Defizite als Autofahrer auf freiwilliger Basis zu überprüfen. Geschulte Fahrlehrer geben dabei Tipps und Anregungen, so dass auch ältere Autofahrer mit Freude und Vorsicht mobil sein können. Der Fahrlehrerverband Baden-Württemberg setzt das Programm gemeinsam mit dem ADAC im Land um. Immer mehr Menschen möchten auch im Alter mit Verantwortung mobil bleiben. Ab sofort können ältere Autofahrerinnen und Autofahrer ihre Fahrfertigkeiten problemlos und ohne Risiko für den Führerschein durch einen speziell ausgebildeten Fahrlehrer bei einem FahrFitness-Check überprüfen zu lassen. Möglich wurde dieses in Baden-Württemberg flächendeckende Angebot durch eine Kooperation des ADAC und des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg. Die Organisatoren würden sich sehr freuen, wenn dieses für die Verkehrssicherheit sinnvolle Angebot von möglichst vielen älteren Menschen im Ländle angenommen würde, unterstrich der Landesverbandsvorsitzende Jochen Klima. Quellen: www.adac.de/wuerttemberg und www.flvbw.de Länger mobil                                                                                                                   Das Gesamtangebot für Fahrsicherheitstrainings und Fahr Fitness Checks Ein umfangreiches Angebot an Fahrsicherheitstrainings und Fahr Fitness Checks im Land bietet Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, auf Verkehrsübungsplätzen und im Realverkehr verschiedene Verkehrssituationen zu üben. Das Ziel dieser freiwilligen Angebote ist es, die eigenständige und sichere Mobilität älterer Verkehrsteilnehmer solange wie möglich zu erhalten. Die Beratungen und Tipps der Fachkräfte helfen, alters- oder krankheitsbedingten Einschränkungen in der Beweglichkeit und Fahrsicherheit entgegenzuwirken.                                                                                                                  Außerdem erhalten die Teilnehmenden Infos zu den neuesten StVO-Entwick- lungen und technischen Erneuerungen, wie den Fahrassistenzsystemen. Weitere Informationen zu den Angeboten erhalten Sie unter www.laengermobil.de  Hinweis: Alle aufgeführten Trainings werden bei Bedarf angeboten. Partner vor Ort führen die Trainings durch. Bitte informieren Sie sich direkt bei den Verbänden über die angegebenen Kontaktadressen unter www.laengermobil.de Hinweis der Redaktion Die Kampagne „Länger mobil“ wurde am 16.11.2015 anlässlich der Messe „Die Besten Jahre“ in Stuttgart gemeinsam von Verkehrsminister Winfried Hermann und Innenminister Reinhold Gall sowie dem Vorsitzenden des Landesseniorenrats, Roland Sing, vorgestellt. „Wir wollen ältere Menschen befähigen, möglichst lange und sicher mit dem eigenen Auto mobil zu bleiben“,  erklärte Verkehrsminister Hermann und verwies auf die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage, wonach es 93 Prozent der älteren Verkehrsteilnehmenden wichtig sei, ein Leben lang mit dem eigenen Auto mobil zu bleiben. „Der Führerschein und das eigene Auto sind für sie der Ausdruck der eigenen Unabhängigkeit. Gleichzeitig sind ältere Menschen häufig an Verkehrsunfällen beteiligt. Gemeinsam mit dem Landesseniorenrat und Verkehrsverbänden haben wir die Kampagne ‚länger mobil‘ gestartet und werben für die freiwillige Teilnahme an Fahrtauglichkeitsprüfungen und Fahrsicherheitstrainings“, führte Hermann weiter aus. „Weil sich der demografische Wandel auch in der Verkehrsunfallstatistik niederschlägt, müssen wir ältere Menschen immer mehr in den Fokus unserer Verkehrssicherheitsarbeit rücken“, sagte Innenminister Reinhold Gall. Nahezu jeder dritte Verkehrstote sei im Jahr 2014 im Seniorenalter gewesen, und fast drei Viertel der tödlichen Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Seniorinnen und Senioren sei von ihnen selbst verursacht worden. „Die hohe Verursacherquote älterer Menschen zeigt, dass eine realistische Selbsteinschätzung über die Fähigkeiten zur Teilnahme am Straßenverkehr besonders wichtig ist. Hierbei vertrauen wir auf die Eigenverantwortung unserer Bürgerinnen und Bürger“, betonte Innenminister Reinhold Gall. Die Erhöhung des Bekanntheitsgrades von Fahrsicherheitstrainings und Fahr Fitness Checks für Seniorinnen und Senioren sei ihm daher ein wichtiges Anliegen. „Es freut mich sehr, dass wir mit dieser Öffentlichkeitskampagne unseren Seniorinnen und Senioren nun einen kompakten Überblick über das umfangreiche Angebot an Fahrsicherheitstrainings und Fahr-Fitness Checks bieten können und hoffen, dass dieses umfassend genutzt wird“, so Gall abschließend. Roland Sing, Vorstand des Landesseniorenrats, ergänzte: „Seniorinnen und Senioren empfehle ich dringend ein Fahrsicherheitstraining. Es ist informativ und stärkt das fahrerische Können und das Selbstbewusstsein. Persönlich konnte ich einen Unfall vermeiden, weil ich im Training eine sogenannte Notbremsung gelernt hatte.“  Übersicht                                                                                                                   zu Fahrsicherheitstrainings und Fahr Fitness Checks für Seniorinnen und Senioren siehe unter www.laengermobil.de Ein umfangreiches Angebot an Fahrsicherheitstrainings und Fahr Fitness Checks im Land bietet Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, auf Verkehrsübungsplätzen und im Realverkehr verschiedene Verkehrssituationen zu üben. Das Ziel dieser freiwilligen Angebote ist es, die eigen-ständige und sichere Mobilität älterer Verkehrsteilnehmender solange wie möglich zu erhalten. Die Beratungen und Tipps der Fachkräfte helfen, alters- oder krankheitsbedingten Einschränkungen in der Beweglichkeit und Fahrsicherheit entgegenzuwirken. Außerdem erhalten die Teilnehmenden Infos zu den neuesten Entwicklungen der Straßenverkehrs-Ordnung und technischen Neuerungen, wie beispielsweise den Fahrassistenzsystemen. Alle aufgeführten Leistungen werden bei Bedarf angeboten. Partner vor Ort führen die Trainings durch. Bitte informieren Sie sich direkt bei den Verbänden (siehe Kontakte unter www.laengermobil.de – alle Adressen im Flyer- Downloadangebot).
Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V. Ute Friedrich Telefon: (0711) 83 98 75 21 E-Mail: u.friedrich@fahrlehrerverband-bw.de
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