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Rettungsgasse rettet Leben Die Rettungsgasse ist der Fahrweg für Polizei und Hilfsfahrzeuge. Nur wenn alle Verkehrsteilnehmer rechtzeitig an der Bildung einer Rettungsgasse  mitwirken, können Einsatzkräfte schnell zum Unfallort gelangen und sich dort um die Verunglückten kümmern. Straßensperrungen und Staus lassen sich schneller auflösen, wenn Hilfskräfte früher am Unfallort eintreffen. Es ist wichtig, die Rettungsgasse auf jeden Fall offen zu halten, bis sich der Stau vollständig aufgelöst hat. In Deutschland ist die Bildung einer Rettungsgasse verpflichtend in § 11 StVO Abs. 2  – Besondere Verkehrslagen – wie folgt festgeschrieben:                                                                                                                                                                                                                                                                         Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen mit mindestens zwei Fahrstreifen für eine Richtung mit Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich die Fahrzeuge im Stillstand befinden, müssen diese Fahrzeuge für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden.                                                                                                                                                                         Die Ahndungssätze wurden mit der 53. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 6. Oktober 2017 - Inkrafttreten zum 19.10.2017 – geändert (siehe Abschnitt Bußgeldkatalog-Verordnung). Die Vorschrift im Überblick Wo: Situation: Was tun? Gasse wo? Wird die Rettungs- oder Notfallgasse absichtlich blockiert, kann dieses Fehlverhalten unter Um-ständen als Straftat geahndet werden, wenn in diesen Situationen eine Person behindert wird, die einer anderen Person Hilfe leistet oder Hilfe leisten will (Neufassung des § 323c StGB - Unterlassene Hilfeleistung - vom 30.05.2017). Wichtig ist, dass die Rettungsgasse bereits bei der Annäherung - im Rückstau - gebildet  wird und nicht erst bei Annäherung der Einsatzfahrzeuge, da sonst unnötig Zeit verloren geht. Je mehr Abstand zum Vordermann gehalten wird, desto flexibler kann man dabei reagieren. Dadurch lassen sich auch Unfälle vermeiden. Die Fahrzeuge haben sich parallel zum Fahrbahnverlauf einzuordnen, da es durch schräg stehende Fahrzeuge zu weiteren Behinderungen kommen kann und auch das eigene Fortkommen im Stau erschwert wird. Der Standstreifen darf nicht als Fahrspur genutzt werden, um auf ihm z. B. zur nächsten Ausfahrt zu gelangen. Hilfsorganisationen kommunizieren teilweise, dass Fahrzeuge mit ihrer halben Fahrzeugbreite, falls nötig auch mit ihrer ganzen Fahrzeugbreite, den Standstreifen nutzen sollen, um Platz für die Rettungsgasse zu schaffen. Die Rettungsgasse darf aufgelöst werden, wenn der Verkehr wieder flüssig läuft, mit keinem weiteren Stillstand zu rechnen ist und einige Zeit lang kein Einsatzfahrzeug die Rettungsgasse genutzt hat. Machen Sie bei Unfällen auf mehrspurigen Fahrbahnen die sogenannte Rettungsgasse frei. Sie ist für Fahrzeuge mit Blaulicht und Einsatzhorn gedacht, die schnellstmöglich zum Unfallort vordringen müssen. Im Ernstfall rettet diese Gasse Leben. Sorgen Sie so für die freie Fahrt der Einsatzkräfte. Der Fahrzeugführer ist auch dafür verantwortlich, dass sein Gehör nicht durch die Besetzung, die Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeuges beeinträchtigt wird. Häufig fahren Rettungsfahrzeuge sekundenlang hinter einem Fahrzeug her, dessen Lenker wegen lauter Musik die Sondersignale überhört und verlieren dadurch wertvolle Zeit. Neben den obligatorisch mit Sondersignal ausgerüsteten Organisationen wie Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten muss im Winter auch mit Räum- und Streufahrzeugen gerechnet werden, die Rettungsgassen (mit Ausnahmegenehmigung) nutzen, um Straßen zu räumen und wieder befahrbar zu machen.. Bei Annäherung von Einsatzfahrzeugen mit Sondersignal Geschwindigkeit verringern – im Zweifelsfall anhalten. Fahrzeug möglichst parallel zur Fahrtrichtung ausrichten, damit das Fahrzeugheck Fahrzeugs nicht in die Rettungsgasse hineinragt Ausreichend Abstand zum Vordermann halten. Die Rettungsgasse offen halten – häufig folgen weitere Rettungs- und Einsatzfahrzeuge. Bußgeldkatalog (Ahndungssätze ab dem 19.10.2017) Die Ahndungssätze wurden geändert mit der 53. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 6. Oktober 2017 - Inkrafttreten zum 19.10.2017 Ein Verstoß gegen die Vorschriften zur Bildung einer Rettungsgasse wurde zu einer besonders schweren Ordnungs- widrigkeit heraufgestuft. Rettungsgasse ist kinderleicht? Dieses eindrucksvolle Video des bayerischen Innenministeriums finden Sie in höherer Auflösung https://www.youtube.com/watch?v=CE-m1rTKL78 Eine Rettungsgasse kann Leben retten! Video des ADAC zur Rettungsgasse unter https://www.youtube.com/watch?v=WfiLITNZudE 
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auf Autobahnen sowie auf Außerortsstraßen  mit mindestens zwei Fahrstreifen in eine Richtung Fahrzeuge fahren Schrittgeschwindigkeit oder stehen freie Gasse bilden für Durchfahrt von Polizei und Hilfsfahrzeugen  zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen
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