Unfallursachen
Zuletzt online … Ein trauriges Ende – für den User und für andere … In dem bewegenden Kurzfilm wird gezeigt, welche schweren Folgen ein Moment der Unachtsamkeit haben kann. Simon hat seine Vorbereitungen für einen Heiratsantrag erledigt und freut sich auf die Überraschung seiner Liebsten. Doch diese wartet vergeblich auf seine Rückkehr, denn texten am Steuer ist lebensgefährlich – auch für andere. Quelle: Kampagne „Runter vom Gas“, produziert von der Dualen Hochschule Ravensburg, Auf YouTube hier: Ein reales Beispiel …   Ein Toter, ein Schwerverletzter                                                      Mitte August 2014 war eine damals 19-jährige mit dem Auto ihrer Mutter auf einer   Bundesstraße im Landkreis Böblingen auf gerader Strecke ungebremst in zwei   Radfahrer gefahren. Die 47 und 36 Jahre alten Männer wurden von hinten erfasst   und in die Luft geschleudert. Der 47-Jährige starb kurz nach dem Unfall im   Krankenhaus, sein Begleiter erlitt schwerste Verletzungen. Die damalige   Fahranfängerin ist wegen fahrlässiger Tötung und versuchtem Mord durch   Unterlassen angeklagt. Nach dem Unfall flüchtete sie zunächst, ohne sich   um die Verletzten zu kümmern. Später meldete sie sich aber bei der Polizei.   Sie soll versucht haben zwei SMS auf ihrem Handy zu verschicken und war   deshalb offenbar abgelenkt. … Dieser Fall wurde (11-2015) vor dem Stuttgarter Landgericht verhandelt. Die Angeklagte sprach der Familie des getöteten Radfahrers ihr Beileid aus und entschuldigte sich. Sie habe das nicht gewollt, sagte die 21-jährige, und könne es sich auch nicht  erklären. Ihr fehle jede Erinnerung, wie es zu dem Unfall gekommen sei. Im Laufe der Verhandlungen gab sie an, zwei Kurznachrichten an einer roten Ampel geschrieben und das Handy danach weggelegt zu haben. Dieser Version schenkte das Gericht keinen Glauben. Grundlage des Urteils waren folgende Feststellungen: Die Beschuldigte verschickte während der Fahrt mit dem Handy Kurznachrichten über „WhatsApp“ und blickte dabei neun Sekunden nicht auf die Straße. Der Streckenverlauf im Bereich der Unfallstelle ist kerzengerade. Die Beschuldigte kannte die Strecke „in- und auswendig“. Es war ein heller, sonniger Augustmorgen zum Unfallzeitpunkt. Für das Übersehen der beiden Radfahrer gibt es nur eine Erklärung: Die Frau war während der Fahrt durch das Handy abgelenkt, eine extrem grobe Fahrlässigkeit mit entsetzlichen Folgen.   Über das Urteil wurde am 20.11.2015 in den Medien berichtet. Die Angeklagte erhielt zwei Jahre Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung sowie Unfallflucht und versuchten Mordes durch Unterlassen. (Dass Unfallflucht zu einer Mordanklage führen kann, ist nicht ungewöhnlich: Wenn die Flucht dazu dient, die eigene Schuld zu vertuschen, wird dies als „niedriger Beweggrund“ im Sinne des § 211 Strafgesetzbuch gewertet.) Bei dem Urteil wurde das Jugendstrafrecht angewandt. Rechtslage Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) I.  Allgemeine Verkehrsregeln § 1:   Grundregeln (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. (2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als           nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. § 23: Sonstige Pflichten des Fahrzeugführers (Auszug) (1) Der Fahrzeugführer ist dafür verantwortlich, dass seine Sicht und das Gehör nicht durch die Besetzung,           Tiere, die Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. […] (1a) Dem Fahrzeugführer ist die Benutzung eines Mobil- oder Autotelefons untersagt, wenn er hierfür das           Mobiltelefon oder den Hörer des Autotelefons aufnimmt oder hält. Dies gilt nicht, wenn das Fahrzeug           steht und bei Kraftfahrzeugen der Motor ausgeschaltet ist. […] Seit dem 1.2.2001 ist das Telefonieren mit einem Handy durch einen Fahrzeugführer verboten. Unsicherheit herrscht häufig über den Umfang des sog. Handyverbots. Wir haben Ihnen nachfolgend einige Begriffe und Entscheidungen aus der Rechtsprechung, die sich auf den Wortlaut des Handyverbots beziehen, zusammengefasst. Begriffe – Rechtsprechung Fahrzeuge sind alle Fortbewegungsmittel – mit Ausnahme der in §24 StVO genannten -, die zur Beförderung von Personen oder Sachen dienen und am Verkehr auf der Straße teilnehmen. Schiebe- und Greifreifenrollstühle, Rodelschlitten, Kinderwagen, Roller, Kinderfahrräder, Inline-Skates, Rollschuhe und ähnliche nicht motorbetriebene Fortbewegungsmittel sind nicht Fahrzeuge im Sinne der Verordnung. Für den Verkehr mit diesen Fortbewegungsmitteln gelten die Vorschriften für den Fußgängerverkehr entsprechend. Demzufolge ist das Handyverbot auch auf Radfahrer (Fahrzeug) anzuwenden. Das Handyverbot gilt auch für Nutzung der Navigationsfunktion. § 23 Abs. 1a StVG beschränkt das sanktionierbare Verhalten nicht auf die Nutzung des Mobiltelefons zum Telefonieren, sondern umfasst jede bestimmungsgemäße Verwendung von Bedienfunktionen. Dazu gehören zum Beispiel auch die Nutzung als Navigationshilfe, die Internetabfrage oder das Eintippen von Nachrichten sowie auch das Anschließen des Handys zum Laden während der Autofahrt (OLG Oldenburg, Az. 2 Ss OWi 290/15) als Vorbereitung zur Nutzung. Jede Nutzung des Mobiltelefons und seiner Funktionen während der Fahrt wird von § 23 Abs. 1a StVO sanktioniert. (OLG Hamm, 15.01.2015, Az.: 1 RBs 232/14). Ein Fahrlehrer, der als Beifahrer während einer Ausbildungsfahrt einen Fahrschüler begleitet, dessen fortgeschrittener Ausbildungsstand zu einem Eingreifen in der konkreten Situation keinen Anlass gibt, ist nicht Führer des Kraftfahrzeugs im Sinne des § 23 Abs. 1a Satz 1 StVO. (BGH, 23.09.2014 - 4 StR 92/14). Das Handyverbot gilt nicht für Festnetz-Mobilteile. Schnurlostelefone bzw. deren „Mobilteile“ bzw. „Handgeräte“ können nach dem allgemeinen Sprachverständnis nicht als Mobiltelefone im Sinne des sog. Handyverbots angesehen werden. Für den Einsatz während der Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr seien sie aufgrund ihres geringen räumlichen Einsatzbereichs praktisch auch gar nicht geeignet. (OLG Köln, 22. 10 2009 – 82 Ss-OWi) Gegen das Handyverbot verstößt nicht, wenn das Fahrzeug steht, etwa an einer roten Ampel, und beim Kraftfahrzeug der Motor ausgeschaltet ist. (OLG Hamm, 6.09.2007, Az. 2 Ss OWi 190/07). Bußgeldkatalog Als Kraftfahrer Das Handy am Steuer genutzt: 60.-€ Bußgeld / 1 Punkt Zusätzlich evtl. Ärger mit der Versicherung und Nachschulung bei Jungen Fahrern. Beim Radfahren das Handy genutzt: 25.- € Bußgeld Ablenkung – was ist das? (Definition aus Wissenschaft / Forschung) Ablenkung ist die Wegwendung des Verkehrsteilnehmers von der Hauptaufgabe der regelgerechten Teilnahme am Straßenverkehr. Ist man etwa bei 50km/h nur eine Sekunde abgelenkt, legt man 14 Meter zurück, ohne auf die Fahrbahn zu achten. Nur zwei Sekunden bei Tempo 50 aufs Handy zu blicken, bedeutet 28 Meter im Blindflug zurückzulegen, bei Tempo 100 entsprechen zwei Sekunden Ablenkung sogar über 50 Meter Blindflug. Beispiel-Berechnung „Blindflug“: Geschwindigkeit (50 km/h) : 3,6 = 13,89  m  x  1  sec. = rund 14 Meter „Blindflug“ bei einer Sekunde Ablenkung Nicht vergessen - wird nach dem „Blindflug“ dann eine mögliche Gefahr / ein Hindernis erkannt, muss erst noch reagiert und gebremst werden. Der resultierende Anhalteweg berechnet sich aus Reaktionsweg + Bremsweg. In unserem Beispiel einer Geschwindigkeit von 50 km/h sind dies 13,89 m (Reaktionsweg) + 12,86 m (Bremsweg), was einen Anhalteweg von 26,75 m bedeutet. Dann erst steht das Fahrzeug.   „Blindflug“ + Anhalteweg sind dann insgesamt rund 40 Meter – die meisten Gefahren / Hindernisse liegen näher. Unser Modul „Der Anhalteweg“ finden Sie hier:  Ablenkungsarten und Fehler Visuelle Ablenkung = Informationsmangel Bedienung von Geräten (fahrzeugeigen / fahrzeugfremd)                                Mentale Ablenkung = Fehlentscheidung Telefonieren Beifahrer Selbstinitiierte Handlungen (Geistesabwesenheit)                      Motorische Ablenkung = Ausführungsfehler Rauchen Essen und Trinken Kleidung und Körperpflege Quelle: © DVR, Schwerpunktaktion „ABGELENKT? ...bleib auf Kurs“ Risikoeinschätzung fahrfremder Tätigkeiten Quelle: Neuseeländische Studie/Befragung von Autofahrern zur Einstufung ablenkender Tätigkeiten Quelle: Bundesanstalt für Straßenwesen, Heft M 225 u.a. veröffentlicht durch die Kampagne Ablenkungsquellen Elektronische Kommunikation Telefonieren am Steuer lenkt mental, visuell und manuell ab! Das Unfallrisiko beim Telefonieren erhöht sich um das 2- bis 5-Fache. Eingeschränkte Blickaktivität, Reaktionsverzögerung um ca. 0,5 Sek. Es sind jeweils rund 400.000 Handyverstöße im Zentralregister des Kraftfahrt- Bundesamtes in Flensburg gespeichert. Sind die Gesprächsinhalte zudem emotional (Freude, Ärger, Streit), können sich diese Werte deutlich erhöhen. SMS/E-Mail – Simsen – WhatsApp: Eine besondere Gefahr für junge Fahrer! Das Unfallrisiko beim Lesen/Schreiben erhöht sich um ein Vielfaches. 4-fach höhere Blickabwendungszeiten als bei Handy-Nutzung! Auch hier wird der Fahrer mental, visuell und manuell abgelenkt. Wer gewohnt ist, im Alltag so zu kommunizieren, vergisst leider, dass dies am Steuer tabu sein muss! Laut Europäischem Verkehrssicherheitsrat steigt das Unfallrisiko durch das Schreiben von Textnachrichten am Steuer um das 23-fache. Wer beim Fahren telefoniert, steigert das Risiko um den Faktor 1,3 und das Wählen während der Fahrt hebt das Risiko eines Verkehrsunfalles um das drei- bis sechsfache an. Weitere Ablenkungsquellen Navigationsgeräte - Programmieren nur in Pausen Musik weckt Emotionen und übertönt Warnsignale Mitfahrer und Begleiter - keine emotionalen (Streit-)gespräche Alltagshandlungen - Essen, Trinken, Schminken nicht unterwegs Ablenkung aus der Umgebung - bei Reizüberflutung konzentrieren Sie sich auf die relevanten Informationen zu Einschätzung der Verkehrssituation Bilder: fotolia.com Tipps zur Vermeidung von Ablenkung („Blindflügen“) Meiden Sie möglichst generell Zeitdruck bei der Verkehrsteilnahme, damit Ihnen keine Zeit für die Vorbereitungen fehlt (Scheiben frei wischen, Navigationsgerät programmieren, usw.). Behalten Sie beide Hände am Steuer. Bleiben Sie mit Ihren Gedanken beim Fahren bzw. bei der Verkehrssituation. Reduzieren Sie Gerätebedienungen auf ein Minimum. Vermeiden Sie Telefonate während der Fahrt. Die Handynutzung ist verboten. Das Handy oder Smartphone vor der Fahrt aus- oder in den Flugmodus schalten oder einfach rechts ran fahren! Und natürlich: „Styling“ vor oder erst nach der Fahrt! Ablenkung durch Kopfhörer oder „Stöpsel im Ohr“ Bei Teenagern gehören MP3-Player, Kopfhörer und Handy einfach dazu. Ihre Musik tragen sie nahezu ununterbrochen mit sich: Zu Hause, auf dem Schulhof und unterwegs. Doch im Straßenverkehr können die "Unterhalter" schnell zur Falle werden. Die Statussymbole von heute sind: Kopfhörer! Damit kann man sich jederzeit von Musik berieseln lassen - auch im Verkehr. Das ist aber nicht nur für Auto- oder Radfahrer gefährlich, sondern erst recht für Fußgänger, die sich ja ohne Knautschzone oder Helm bewegen. Zwei Drittel der Unfälle mit Stöpseln im Ohr oder Kopfhörern widerfahren Jugendlichen, fast 90 Prozent davon im städtischen Bereich. Schwere Unfälle gibt es leider genug. Ein trauriges Beispiel: Die 16-jährige Deborah. Sie fuhr auf Inline-Skates zu ihrer Freundin, hörte Musik mit Stöpseln im Ohr - die Straßenbahn hörte sie nicht. Deborah war sofort tot.                                        Die Schülersprecherin galt als verantwortungsvoller Mensch, so ihre Lehrerin. Viele Jugendliche hatten schon einen Beinahe-Unfall, das Risiko ist ihnen bewusst. Trotzdem hören sie weiter. Es ist der Irrglaube: Mich wird es schon nicht erwischen. Aber die 16-jährige Skaterin Deborah hat es erwischt. Ihre Lehrerin ist überzeugt, dass sie auf die Ohrstöpsel beim Inline-Skaten verzichtet hätte, wenn sie sich der großen Gefahr bewusst gewesen wäre. Der ARD-Ratgeber wollte herausfinden, warum Musik im Straßenverkehr so gefährlich  ist und machte mehrere Versuche. Mehr Informationen erhalten Sie hier:  Unser Appell – für Ihre Verkehrssicherheit! Eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr, ob als Kraftfahrer, Fahrradfahrer oder  Fußgänger, erfordert jederzeit die volle Konzentration auf das Verkehrsgeschehen.  Eine kurze Unaufmerksamkeit kann unter Umständen nicht nur zu gefährlichen Verkehrssituationen oder riskanten Fahrmanövern, sondern auch zu schlimmen Unfällen führen. Wir Menschen sind letztlich nicht multitaskingfähig, da das Gehirn nur eine, maximal zwei komplexe Tätigkeiten gleichzeitig koordinieren kann.                                                                                                        Bei verschiedenen Aktivitäten bekommen wir nur einen Teil der „gleichzeitig“ ausgeführten Handlungen mit. Wenn wir uns auf eine Sache konzentrieren, blenden wir  andere Sinneswahrnehmungen aus. Eine Tätigkeit wird zugunsten einer anderen zur Nebensache oder läuft als Routine automatisch im Hintergrund ab.       Kommt aber eine weitere Aufgabe dazu, sinkt die Leistung drastisch. Das Gehirn kann sich nicht entscheiden und schaltet zwischen den Aufgaben hin und her. Nur eine kurze Ablenkung kann uns „aus der Bahn werfen“ und drastische Folgen haben – für den Verursacher und für andere Verkehrsteilnehmer und Fahrzeuginsassen!      Ganz gleich, ob Sie als Auto-, Motorrad- oder Fahrradfahrer oder als Fußgänger unterwegs sind: Ihre Aufmerksamkeit im Straßenverkehr ist jederzeit gefordert – Ablenkung in den verschiedensten Varianten muss ein Tabu sein, zur Sicherheit aller! Weitere detaillierte Informationen zu Möglichkeiten der Ablenkung und Vermei- dungsstrategien als Verkehrsteilnehmer mit dem Pkw, dem Fahrrad, dem Motorrad, dem Lkw oder als Fußgänger … erhalten Sie auf den Seiten der Kampagne ABGELENKT … bleib auf Kurs! hier: Aus den 10 goldene Regeln für mehr Verkehrssicherheit der FIA-Kampagne „Action for Road Safety“ Ich gebe ACHT Konzentration und Wachsamkeit sind beim Autofahren oberste Maximen – Telefonieren oder das Senden von SMS lenken ab. PAY ATTENTION Don't use your mobile phone when driving. Die FIA-Kampagne “ACTION FOR ROAD SAFETY” hat sich das Ziel gesetzt, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und die Zahl der Unfalltoten zu reduzieren. Die FIA-Initiative wird u.a. von der Deutschen Verkehrswacht unterstützt. Die Fédération Internationale de l’Automobile (Abkürzung: FIA) ist der internationale Dachverband des Automobils bzw. der Autofahrer mit Sitz in Paris. Weitere Informationen finden Sie unter www.actionforroadsafety.org/golden-rules Unsere Filmempfehlungen: „Augen auf die Straße - Crash“  Video der Schweizer Kampagne www.augen-auf-die-strasse.ch der Schweizer Versicherer Laufzeit: 00:19 Minuten                                                                                                                                 … und das wegen einer SMS! Wenn du abgelenkt bist, lenkt niemand dein Auto! „Zaubertrick“ mit dem Smartphone im Straßenverkehr Video der Polizei Lausanne in Zusammenarbeit mit der bfu Schweiz Laufzeit: 01:13 Minuten Jonas, 24, verschwindet vor deinen Augen …  Mit aufwühlenden Bildern werden die Zuschauer aufgerüttelt und in ihr Bewusstsein gerufen, dass ihre Aufmerksamkeit beim Überqueren der Straße auf die sie umgebenden Gefahren zu richten ist.                                                                                   Wissen – für Ihre Sicherheit Video von Safety First TV (Allianz) Eine Studie der Allianz zeigt: Essen, Trinken, Telefonieren, SMS-Lesen und -Schreiben, das Bedienen von Navigationssystem oder Radio, laut Musik hören und Körperpflege während des Fahrens sind die häufigsten Ablenkungen im Straßenverkehr.                           Laufzeit: 09:04 Minuten Bild: Safety First TV Radfahrer und Fußgänger – riskantes Verhalten? Noch schnell telefonieren, eine SMS schreiben oder die E-Mails checken: Das Smartphone ist ein ständiger Wegbegleiter im Alltag – und für viele unverzichtbar. Doch im Straßenverkehr kann der Griff zum Mobiltelefon gefährliche Folgen haben. Fahrradfahrer und Fußgänger wurden in Berlin auf ihr riskantes Verhalten angesprochen.                    Also: Fahr konzentriert und verspiel kein echtes Leben!
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 Motiv: PP Aalen mit Partnern
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KURZ NICHT AUFGEPASST? Auch eine kurze Ablenkung kann drastische Folgen haben! Ablenkung im Straßenverkehr wird als Unfallursache häufig unterschätzt. Sie betrifft uns alle, ob als Kraftfahrer (Pkw, Lkw, Bus, Motorrad, Roller …), Fahrradfahrer oder Fußgänger. Ablenkung hat einen wachsenden Anteil an der Entstehung gefährlicher Verkehrssituationen, die zu folgenschweren Verkehrsunfällen führen können.
Comedian Serdar Somuncu zum Thema Fußgänger, wenn dieser etwa mit dem Smartphone beschäftigt über die Straße läuft. Er findet das gar nicht lustig. Und deswegen tritt er in Kurzfilmen für „Runter vom Gas“ für mehr Gelassenheit im Verkehr ein
Pokémon Go Monstersuche - nicht um jeden Preis! Der App-Trend „Pokémon Go“ hat sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Jugendliche und Erwachsene erfreuen sich an der Suche nach den virtuellen Monstern im realen Leben. Alles kein Problem, solange man sich und andere dabei nicht in Gefahr bringt. Denn wie weit der Spaß reichen kann, wird jedem schnell bewusst, der einen Spieler als Außenstehender beobachtet: Man verliert die Umwelt, vor allem auch das Verkehrsgeschehen, als Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer leicht aus den Augen. Gefährlich abgelenkt wird die Gesundheit oder gar das Leben aufs Spiel gesetzt. Also bitte im Straßenverkehr auch auf andere aufpassen, damit das Spiel weiter Freude macht.
Aktuell – Was hilft gegen Ablenkung? Wie kann die Unfallursache Ablenkung beim Autofahren am wirkungsvollsten bekämpft werden? Über die Hälfte der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in Deutschland (51 Prozent) sind der Meinung, dass die Unfallursache Ablenkung am wirkungsvollsten durch härtere Strafen, etwa erhöhte Bußgelder und Punkte in Flensburg, bekämpft werden kann. Dies ergab eine repräsentative Befragung, die im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) im November 2016 vom Marktforschungsinstitut Ipsos bei 2.000 Personen über 14 Jahren durchgeführt wurde. An zweiter Stelle bei den Maßnahmen rangieren verstärkte Überwachung und gezielte Kontrollen des Handyverbotes durch die Polizei (43 Prozent). Auf Platz drei folgt verstärkte Aufklärung in Schulen und Fahrschulen (34 Prozent). Die technische Blockierung elektronischer Geräte während der Fahrt sowie verstärkte Verkehrsaufklärung und Öffentlichkeitsarbeit wurden mit jeweils 29 Prozent genannt. Ein Viertel der Befragten (26 Prozent) sprach sich dafür aus, das bestehende Handyverbot auch auf andere technische Geräte, wie zum Beispiel Tablets oder E-Book-Reader, auszuweiten. Quelle: http://www.dvr.de/presse/informationen/grafiken/was-hilft-gegen-ablenkung_id-4651.htm 
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