E-Bikes / Pedelecs
Versicherungsschutz für E-Bikes, Pedelecs & Co. Eine Zusammenfassung des GDV - Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. - http://www.versicherung-und-verkehr.de  Versicherungsschutz Pedelecs Für die Pedelecs benötigen Sie keine Zulassung und kein Versicherungskennzeichen. Sie sind daher nicht automatisch haftpflichtversichert. Deshalb wird eine Privat-Haftpflichtversicherung dringend empfohlen. Sind Sie bereits haftpflichtversichert, empfehlen wir bei Ihrer Versicherung nachzufragen, welche Schäden abgedeckt sind, um gegebenenfalls den Versicherungsschutz auf Schäden mit dem Pedelec zu erweitern. Wer mit seinem Pedelec zum Beispiel einen Fußgänger anfährt oder ein parkendes Auto rammt, muss für den entstandenen Schaden aufkommen. Das kann teuer werden, besonders wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer verletzt wird. Besteht kein Versicherungsschutz, müssen solche Schäden aus eigener Tasche bezahlt werden. Diebstahlschutz für Pedelecs Ein Pedelec kann wie ein Fahrrad über die Hausratversicherung gegen Diebstahl versichert werden. Nachts (22 bis 6 Uhr) ist das Pedelec versichert, wenn es in einem fest verschließbaren Raum abgestellt ist oder in Gebrauch ist. Versicherungsschutz für S-Pedelecs und E-Bikes Für S-Pedelecs und E-Bikes (Kleinkraftfahrzeuge) besteht eine Versicherungspflicht. Das Versicherungskennzeichen erhält man direkt bei seinem Kraftfahrtversicherer. Wer ohne Kennzeichen fährt, ist nicht versichert. Im Schadensfall wird die Privathaftpflichtversicherung im Unterschied zum Fahrrad und Pedelec nicht für die Folgen eines Unfalls aufkommen und das kann sehr teuer werden. Zudem ist der Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eine Straftat. Diebstahlschutz für S-Pedelecs und E-Bikes Der Versicherungsschutz für ein schnelles Pedelec kann beim Erwerb des (Fahrzeughaftpflicht)- Versicherungskennzeichens z. B. um eine Kaskoversicherung ergänzt werden. Damit ist ihr Bike gegen Diebstahl versichert. Außerdem können Schäden, die beispielsweise durch Brand, Explosion oder Hagel entstehen, abgesichert werden. Den Polizeilichen Fahrradpass gibt es auch als App für Smartphones. Unsere Tipps für eine sichere Fahrt  mit dem Pedelec Machen Sie sich mit dem Pedelec vertraut, um dessen Fahreigenschaften kennen zu lernen und üben Sie zunächst im „Schonraum“, vielleicht sogar unter Anleitung bzw. mit Beratung. Die eigenen körperlichen Fähigkeiten nicht überschätzen. Irgendwann ist der Akku leer.Lenker und Sattelposition auf Körpergröße einstellen. Optimaler Reifendruck verschafft bestmögliche Bodenhaftung Besonders vorausschauend fahren - Ihre Geschwindigkeit und Beschleunigung wird häufig von anderen unterschätzt. Vor dem Abbiegen rechtzeitige und eindeutige Handzeichen geben - bei Geradeausfahrt möglichst Blickkontakt zu abbiegenden Autofahrern. Achtung Bremsweg! Durch flotte Fahrweise verlängert sich der Bremsweg! Mit Fahrradwesten oder zusätzlichen Reflektoren werden Sie nicht nur bei Dunkelheit besser gesehen HELM TRAGEN. VORBILD SEIN!                                                                                                                                 Wir wünschen Ihnen unfallfreie Fahrten!  Verkehrsunfälle – aktuelle Tendenz Bei Radunfällen ist die Beteiligung von Pedelecs auffällig Mehr als jeder dritte unfallbeteiligte Pedelec-Nutzer in Baden-Württemberg erlitt 2016 schwere oder sogar tödliche Verletzungen - bei Fahrradnutzern traf dieses Schicksal nur jeden fünften Beteiligten. Insgesamt 878 Pedelec-Unfälle sind fast siebenfach mehr als 2012.                                                                                Alle 2016 tödlich verunglückten Pedelec-Nutzer waren Seniorinnen/Senioren (65 Jahre und mehr). Pedelec-Unfälle steigerten sich um mehr als ein Viertel, insbesondere natürlich wegen der starken Zunahme dieser Fahrzeuge.
< Seite 1  -  Seite 2  -  Seite 3 >
Bild: Fotolia.com