Fahrrad
Diebstahl Sichern Sie Ihr Zweirad ausreichend gegen Diebstahl. Untersuchungen zeigen, dass etwa jedes sechste gestohlene Fahrrad ungesichert abgestellt war und dass der Diebstahl aus umschlossenen Räumen (wie Garagen, Keller und Verkaufsräume) nur einen sehr geringen Anteil darstellt. Der Fahrraddiebstahl wird teilweise durch eine fehlende oder eine schlechte Sicherung (Billigschlösser) begünstigt. Häufig werden Fahrräder mit zwar wirksamen Schlössern abgeschlossen, jedoch nicht angeschlossen, d. h. sie können mühelos weggetragen werden. Entscheiden Sie sich bei Ketten, Bügeln und Schlössern in jedem Fall für "geprüfte Qualität" und für hochwertiges Material wie durchgehärteten Spezialstahl und massive Schließsysteme. Vor allem Abschreckung schützt vor Fahrradklau! Dafür eignen sich insbesondere stabile Bügelschlösser und Panzerkabel. Je teurer und leichter ein Rad ist, umso schwerer und teurer sollte auch ein adäquates Schloss sein. Entscheiden Sie sich bei Ketten, Bügeln und Schlössern in jedem Fall für "geprüfte Qualität" und für hochwertiges Material wie durchgehärteten Spezialstahl und massive Schließsysteme. Viele Hersteller bieten ihre Produkte farblich gekennzeichnet nach Sicherungsklassen an. Der Verband der Schadensversicherer (VdS) bietet ein Verzeichnis von anerkannten Zweiradschlössern an (VDS-RL 2597) – siehe im Internet unter den VdS-Seiten hier:  Zweiradschlösser - Klasse A Zweiradschlösser - Klasse B Wählen Sie ein Fahrradschloss, das aus durchgehärtetem Spezialstahl hergestellt ist und mit einem massiven Schließsystem ausgerüstet ist. Haben Sie Ihr Fahrrad nach Möglichkeit immer im Blick. Schließen Sie den Rahmen und beide Räder stets an fest verankerte Gegenstände an. Fahrradcodierung Die alphanumerische Codierung eines Fahrrads wird von unterschiedlichen Institutionen wie Versicherungen, Fahrradhändler, dem Allgemeinen Deutsche Fahrrad-Club (ADFC), Vereinen oder Institutionen, aber teilweise auch durch die Polizei bei Vorlage eines Eigentumsnachweises angeboten.   Quelle Aufkleber: www.polizei-beratung.de    Der Aufkleber wird über der eingeprägten Codierung am Fahrradrahmen angebracht. Er soll auffällig auf die Codierung des Fahrrads hinweisen und potenzielle Diebe abschrecken. Die Codierung besteht aus einer Kombination aus Buchstaben und Ziffern. Der Eintrag mit witterungsbeständig lackierter Gravur enthält die verschlüsselte Wohnanschrift des Eigentümers. Die Codiernummer setzt sich regional unterschiedlich zusammen. Beispiel: HH Stadt- bzw. Kreiskennung, analog dem Kfz-Kennzeichen Gemeindekennung (zwei- bzw. dreistellig) 12345 Straßenschlüssel (fünfstellig) 678 Hausnummer (dreistellig) AB Initialen des Eigentümers (zweistellig) Viele Fundämter und Polizeidienststellen sind in der Lage, diesen Code zu "übersetzen" und als "Klarinformation" zu lesen. So kann sehr schnell eine Plausibilitätsprüfung erfolgen, die klärt, ob der Radfahrer möglicherweise tatsächlich der rechtmäßige Eigentümer ist. Ein weiterer Vorteil: Die Weitergabe und der Verkauf gestohlener Räder werden unattraktiv, da sich die Codiernummern nur sehr schwer wieder entfernen lassen. Ein Hehler wird dem Dieb die "heiße" - weil gekennzeichnete - "Ware" nicht abnehmen. Das Faltblatt „Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?“  4 Tipps, mit denen Sie sich jetzt gegen Fahrrad-Diebstahl schützen können. finden sie zum Download hier: