Junge Fahrer
Junge Fahrerinnen und Fahrer Fahrspaß – gesichert und konzentriert Glücksgefühle auch ohne gefährliche Beifahrer wie Ablenkung / Alkohol / Drogen und … Nüchterne Zahlen – bewegende Schicksale Die Entwicklung zur Unfallbeteiligung junger Fahrerinnen und Fahrer weist in den letzten Jahren einen leicht positiven Trend auf. So hatten wir in Baden-Württemberg im Jahr 2014 einen Rückgang von rund 4% bei den tödlich verunglückten 18- bis 24Jährigen gegenüber 2013. Die leicht positive Entwicklung aus den Vorjahren setzt sich damit fort – dennoch verunglücken auf unseren Straßen immer noch viel zu viele junge Menschen aufgrund ihre hohen Risikobereitschaft in Kombination mit fehlender Erfahrung und Selbstüberschätzung. Rund jeder 6. Verkehrstote ist eine junge Fahrerin oder ein junger Fahrer, obwohl sie in der Bevölkerung nicht mal einen Anteil von 10% haben. Fast jeder tödliche Verkehrsunfall dieser Verkehrsteilnehmer wurde von einer jungen Fahrerin oder einem jungen Fahrer selbst zumindest mit verursacht. Asphaltkreuze erinnern uns alle an tragische Schicksale gerade dieser Altersgruppe – sie mahnen aber gerade auch junge Fahrerinnen und Fahrer zu weniger Risikobereitschaft und Verantwortung für Mitfahrerinnen und Fahrer. Die Ursachen Die Hauptunfallursachen bei jungen Fahrerinnen und Fahrern sind nicht angepasste- oder überhöhte Geschwindigkeit riskante Fahrmanöver z. B. beim Überholen Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit durch Alkohol und/oder Drogen Missachten der Vorfahrt mangelnde Konzentration – Ablenkung durch Handy, Smartphone oder auch Mitfahrerinnen und Mitfahrer Leider wird der Lebensretter Nr. 1 gerade von jungen Fahrerinnen und Fahrern immer noch nicht immer angelegt – die Folgen sind bei Verkehrsunfällen umso schwerwiegender.  Tipps in Kurzfassung Um zumindest die größten Gefahren auszuschließen, sollten junge Fahrerinnen und Fahrer bzw. FahranfängerInnen folgende Tipps beherzigen: immer mit angepasster Geschwindigkeit fahren - die zulässige Geschwindigkeit nicht überschreiten die Fahrbahn stets im Blick halten – keine Ablenkung durch Handy & Co auf genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug achten nur überholen, wenn die gesamte Überholstrecke überblickt und die Absicht zu überholen rechtzeitig angekündigt werden kann. nur absolut "fit" ans Steuer setzen - Alkohol und Drogen sind unberechenbare "Beifahrer" unbedingt den Sicherheitsgurt anlegen - wer klickt, hat's geschnallt / Gurte retten Leben von einer rasanten und riskanten Fahrweise lassen sich weibliche Beifahrerinnen selten imponieren bei einem Sicherheitstraining unserer Aktionspartner lassen sich die Grenzen der Fahrphysik realistisch erlernen und damit das eigene Fahrkönnen kritisch auf den Prüfstand stellen Auf diese Weise können Unfallrisiken deutlich herabgesetzt, tragische Unfallfolgen vermieden oder zumindest die Folgen gelindert werden. Und nicht zu vergessen: Der mühsam und teuer erworbene Führerschein bleibt erhalten. Denk dran: Am Steuer trägst du die Verantwortung - auch für andere!
Also: Setz nicht dein echtes Leben aufs Spiel!
Mehr unter unserer Kampagne unter www.no-game-bw.de